Norwegen Juni/July 2010




Mittwoch, 23. Juni       Fahrt nach Frederikshavn/Dänemark

Statt wie geplant um 6 Uhr sind wir erst gegen 8 Uhr morgens in Köln losgefahren. Die Fahrt bis Bremen ging problemlos ohne Staus, bis dahin hatte sich Günter auch an das Wohnmobil gewöhnt. Kurz vor Bremen hat Gabi das Steuer übernommen und ist  auch gleich in einen Stau gefahren. Dies war aber der einzige große Stau auf der gesamten Strecke, er hat uns ungefähr eine ¾ Stunde gekostet. Hinter Hamburg wurde die Autobahn wieder leerer. Die Fahrt bis nach Frederikshavn hat doch länger gedauert als wir dachten. Gegen 8 abends sind wir am Fährhafen angekommen.

Zuerst haben wir unseren Proviant von heute aufgegessen, anschließend haben wir uns mit der Umgebung etwas vertraut gemacht. Wir waren nicht die einzigsten Camper, die auf die Fähre warteten. Das Büro der Fährgesellschaft hat die Nacht über geöffnet, im Vorraum lief ein Fernseher auf dem das Spiel Deutschland gegen Ghana gezeigt wurde. (Deutschland hat knapp mit 1:0 gewonnen).

Gegen 21 Uhr sind wir dann nochmal in das Zentrum von Frederikshaven gegangen, die Fußgängerzone war voller Menschen und wirkte ganz nett. Als wir gegen 11 Uhr zum Wohnmobil zurück gekommen sind, war es immer noch hell. Todmüde sind wir anschließend ins Bett gefallen.

Donnerstag, 24. Juni         Fähre nach Oslo

Morgens ist Günter zuerst aufgestanden um die Dusche in unserem Wohnmobil zu testen. Da das Aufheizen des Wassers länger dauerte als erwartet haben wir es vorgezogen zuerst zur Fähre zu gefahren und dann hinter dem Check Inn zu frühstücken. Die Zeit ging sehr schnell herum, wir waren gerade mit dem Spülen fertig, da hat uns schon der Einweiser aufdringlich aufgefordert, auf die Fähre zu fahren.

Um 10 Uhr legte die Fähre bei dunklem, wolkenverhangenen Himmel ab, auf unsere guten Stimmung hat das aber keinen Einfluß gehabt. Schnell war nichts mehr zu sehen außer Wolken und Wasser.

Die Überfahrt war sehr langweilig, wir haben die Zeit mit Sudoku, Lesen und mit auf dem Schiff Herumlaufen totgeschlagen. Erst um 15:00 kam eine willkommene Abwechslung, als wir zum Buffet gegangen sind (unbedingt zu empfehlen, nicht nur wegen des Hungers sondern auch wegen der Langeweile). Das Buffet hat um 16:30 zugemacht, zu dieser Zeit war die Fähre schon tief in der Oslo Fjord eingelaufen. Von der Brücke haben wir die Landschaft genossen, der Himmel war immer noch wolkenverhangen.

Um 18:30 haben sind wir von der Fähre heruntergefahren. Die Fahrt zum Campingplatz Ekesberg war eine wahre Kurverei, Hochstraßen, die über Kreisverkehre verbunden waren. Gut das wir ein GPS dabeihatten, allerdings war der Weg zum Platz auch gut ausgeschildert.

Das Einchecken ging sehr schnell und schnell hatten wir auch unseren Platz gefunden. Der Campingplatz war zu dieser Zeit gerade mal zu 50% ausgelastet. Nachdem wir uns etwas frisch gemacht haben, haben wir uns ein 24 Stunden Busticket gekauft (was zu empfehlen ist) und sind dann mit der Bus Line 34 in die Stadt/zum Zentralbahnhof gefahren. Die Fahrt dauert nicht lange, die öffentlichen Verkehrsmittel in Oslo sind sehr gut und werden auch stark genutzt.

An der neuen Philharmonie lief gerade draußen ein Musikkonzert, die ganze Stadt war auch gegen 9 Uhr abends noch voller Menschen und überall spielten kleinere Musikgruppen. Ich nehme, an die Osloer feierte die Sonnenwende. Wir sind über die Karl Johans Gate geschlendert, die belebte Hauptstraße Oslos(halb Fußgängerzone) und sind von dort zum Hafen. Die Wege sind wirklich sehr kurz hier.

Am Hafen war auch sehr viel los, überall Menschen die den lauwarmen  Sommerabend genossen. An einem der zahlreichen Bars entlang der Hafenpromenade haben wir uns draußen hingesetzt und ein Bier/einen Rose Wein getrunken. An einer großen Leinwand lief das Spiel Dänemark gegen Japan, Japan hat mit 2:0 gewonnen. Gegen 23:00 wurde es uns dann doch zu frisch, wir sind zurück zum Zentralbahnhof gegangen und mit dem Bus zum Campingplatz gefahren. Der schöne Abend hat die langweilige Fährfahrt wieder gut wettgemacht.

Freitag, 25. Juni          Oslo

Heute morgen ist Günter um 8 Uhr aufgestanden und hat erst mal versucht, ob mit seinen Digi TV Stick hier Fernsehen möglich ist (Fußball WM !). Leider nicht. Die Sonne schien von einem strahlend blauen Himmel, wir konnten zum ersten Mal draußen frühstücken. Scheint ein schöner Tag zu werden.

Gegen 10:30 haben wir uns dann aufgemacht, mit dem Bus sind wir zum Bahnhof und von dort mit der Linie 30 zur Insel Bygdoy gefahren. Hier haben wir uns für den Besuch des Norsk Folkemuseum entschieden.

Das Freilichtmuseum enthält viele, mehrere hundert Jahre alte norwegische Holzbauten, die hier zu einem großen Ensemble aufgestellt wurden. Man bekommt einen sehr guten Eindruck über die Bauweise und unter welch schwierigen Bedingungen die Menschen damals gelebt haben. Im Museum haben wir uns ca. 3 Stunden aufgehalten, danach waren wir zu kaputt für ein weiteres Museum. Gabi wäre gerne in das Alfred Nobel Museum gegangen, ich hätte mir gerne noch das Wickinger Schiff Museum angeschaut.

Mit dem Bus sind wir wieder zurück in die Stadt gefahren. Unser Ziel war das Parlamentsgebäude Storting und anschließend das Jugendstil Cafe „Theatercaffeen". Pech gehabt, im Störting konnten wir wegen Renovierungsarbeiten nicht hinein, das Theatercaffeen hatte auch geschlossen.

Nach einigen Hin und Her haben wir uns entschieden, nochmal zum Hafen zu gehen. (In den Cafés an der Karl Johannson Straße waren draußen keine freien Plätze zu haben).

In der gleichen Bar von gestern Abend haben wir einen Cafe Latte getrunken und längere Zeit das Treiben der Menschen bei strahlendem Sonnenschein beobachtet haben. Danach sind wir zum Schloß gegangen.

Das Schloss ist wirklich ein schlichter Bau, der norwegische König war anwesend (die Flagge war gehisst) und schaute wahrscheinlich auch gerade das Spiel Brasilien gegen Portugal. Vom Schloß ging es dann langsam zurück zum Bahnhof, wir waren ziemlich müde und haben uns entschieden zum Campingplatz zurückzufahren. Eine gute Entscheidung, denn als wir dort ankamen, fing es ganz heftig an zu Regnen.

Gabi hat etwas zu Essen gemacht, nach dem Essen hat es dann wieder aufgehört zu Regnen. Die Sonne kam wieder zum Vorschein und es wurde wieder taghell (9 Uhr abends). In der Umgebung des Campingplatzes sind wir noch etwas spazieren gegangen. Es war auch gegen 11 Uhr immer noch hell draußen.

Samstag, 26. Juni       Fahr zum Jotunheimen Nationalpark

Heute morgen sind wir um 11 Uhr gestartet. Unser Ziel ist der Jutonheimen Nationalpark. Die Fahrt aus Oslo heraus war etwas schwierig weil man immer wieder durch Tunnels fährt und dabei etwas die Orientierung verliert. Trotzdem war die Strecke E16 gut ausgeschildert.

Unterwegs sind wir an vielen Seen vorbeigefahren. Im Ort Fagernes - hier zweigt die Straße auf die RV51 ab - haben wir die erste Pause gemacht und sind etwas Einkaufen gegangen. Anschließend haben wir an dem wunderschön gelegenen See eine Teepause eingelegt.

Die Fahrt auf  der RV51 ging über ein Hochplateau, die Baumgrenze haben wir schnell überschritten. Überall erwarteten uns kahle und noch schneebedeckte Berghänge. Wir haben mehrere Foto Stopps gemacht, eine gute Entscheidung diese Strecke zu nehmen.

Gjendesheim ist unser Ziel für heute, ein kleiner Ort direkt hinter dem Wintersportgebiet Beitostolen. Für morgen haben wir uns vorgenommen die Besseggen Tour zu machen.
Die Besseggen Tour zählt zu einer der leichteren Wanderungen Norwegens.  Zuerst muß man mit einem Fährboot frühmorgens zum Ort Memurubo fahren. Hier soll die 6-7 stündige Tour auf/über mehrere Bergrücken mit wunderbaren Aussichten starten.

Als wir am späten Nachmittag in Gjendesheim angekommen sind haben wir uns erst mal den kleinen Hafen am See angeschaut. Die Fähre geht von hier aus morgen sehr früh um 9:45 Uhr. Auf einem Parkplatz 2 km vom See entfernt haben wir unser Lager für diese Nacht ausgesucht.  Danach noch etwas Spazieren in dieser schönen Gegend bei einer herrlichen Abendsonne.

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Sonntag, 27. Juni        Große Besseggen Tour

Gestern Abend haben wir den Wecker auf 7 Uhr für heute früh gestellt um noch Zeit genug für's Duschen und ein ausgiebiges Frühstück zu haben. Leider haben wir den Wecker am Morgen überhört und sind erst um 8 wach geworden. Nach einem kurzen hin und her, was jetzt zu tun ist, habe ich mich entschlossen, zuerst mal im Pyjama die 2 km bis zum Fährhafen zu fahren. Das war im Nachhinein eine gute Entscheidung, denn schon gegen halb neun waren die Parkplätze fast 2/3 belegt. Wir haben trotzdem noch einen guten Platz gefunden wo ich mich auch gleich Duschen konnte. Gabi hat derweil das Frühstück gemacht. Trotz der Hektik konnten wir noch angenehm Frühstücken und danach pünktlich mit der Fähre abfahren. Da heute Sonntag ist waren natürlich auch viele Norweger mit dabei.

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Gegen halb 11 hat die Fähre Memurubo erreicht, unsere Wanderung konnte jetzt beginnen. Auf den ersten Kilometern ging es permanent bergauf, die Sicht rundherum war phantastisch, wir waren begeistert.

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Die Sonne warf ein herrliches Licht über die teils schneebedeckten Berge. Nachdem wir 1300 m Höhe erreicht hatten ging es dann ohne größere Steigungen weiter. Die Wege waren gut markiert, die Sonne warf ein herrliches Licht über die zum Teil schneebedeckten Berge des Jutonheimen Nationalparks.

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Gegen halb zwei, wir dachten die Hälfte der Strecke geschafft zu haben, haben wir dann eine Pause gemacht und unsere Brote gegessen. Vor uns lag ein steiler Aufstieg von ca. 400 Metern.

Nach dem Picknick haben wir dann auch gleich den ersten, schwierigen Teil erreicht. Wir mußten einen Berg hinunter, der schlechter markiert war als das was wir vorher gewohnt waren. Unten war ein Teil der Strecke, die über eine Eisscholle ging, nicht mehr begehbar, die Eisscholle war genau an der Stelle des Pfades gerissen. Mühsam mußten wir uns eine Alternativstrecke suchen.

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Aber das war noch nicht der schwierigste Teil der Wanderung, dieser erwartete uns am Fuße der 400 Meter Steigung. Hier war kein Gehen mehr möglich, auf allen Vieren mußten wir die Felsen hochklettern, hinter uns der 400 Meter tiefe Abgrund zum Gjendsee.

Hiermit hatten wir nicht gerechnet, die Beschreibung der Wanderung als einer der leichteren Norwegischen Wanderungen schien mir doch stark untertrieben. Die Kletterei nach oben hin war wirklich nicht einfach, viele Leute vor uns hatten auch große Schwierigkeiten. Auf halber Höhe ging es dann etwas geradeaus bevor nochmal eine steilere Felswand mit Klettern vor uns lag. Glücklich waren wir, und auch die Leute um uns herum, als wir oben angekommen waren.

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Auf einen Hochplateau ging es dann weiter, kilometerweit über Geröll- und Schneefelder. Sehr anstrengend, die Zeit ging wie im Flug vorüber, der Ärger über diesen furchtbaren Weg hier oben wuchs und wuchs.

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Irgendwann ging es dann endlich zum Abstieg herunter, es war mittlerweile schon nach 5 und wir hatten noch 600 Höhenmeter vor uns. Zum Glück war der Ort von oben immer gut zu erkennen. Der richtige Weg nach unter war teilweise schlecht markiert, unterwegs mußten wir noch zweimal Klettern, aber mittlerweile sind wir es ja gewohnt. Es wurde auch immer kälter und ich wünschte mir nichts sehnlicher endlich unten zu sein. Aber bis dahin hat es noch gut zwei Stunden gedauert.

Als wir dann nach 7 Uhr unten am Auto ankamen, haben wir schnell unsere Wandersachen in den Kofferraum geschmissen und sind sofort losgefahren, irgendwo hin nur nicht hier bleiben. Nordwärts auf der RV51 haben wir dann einen schönen Rastplatz direkt am See gefunden. Hier werden wir die Nacht bleiben.

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Unsere Kräfte reichten heute Abend nur noch fürs Duschen und Warmmachen des Essens, was von gestern abend übrig geblieben ist. Kurz nach zehn bin ich dann als erster ins Bett, die Müdigkeit tat uns beiden fast schon weh. Noch nie sind wir 8 ½ Stunden wandern gegangen!

Montag, 28. Juni         Fahrt nach Trondheim

Als ich morgens aufgestanden bin lag der See und die teils schneebedeckten Berge dahinter in wunderschönem Sonnenlicht vor uns. Wirklich einen schönen Platz haben wir hier gestern Abend gefunden. Das Frühstück draußen viel dann auch wesentlich länger aus.

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Erst gegen 11 waren wir wieder fertig für die Weiterfahrt. Über die Straßen RV51 , RV15 und E6 soll es heute nach Trondheim gehen. Eine Strecke von 340 km, die uns im Nachhinein sehr lange vorkam. Das liegt wohl auch daran das selbst die Schnellstraße E6 teilweise recht schmal und kurvenreich ist.

Zwischendurch haben wir den Dovrefjell Nationalpark passiert, eine ziemlich weitläufige, langweilige und menschenleere Gegend.

Kurz vor Trondheim wollten wir dann in dem kleinen Ort Melhus eine längere Pause machen und einen Latte Machiato trinken. Aber Latte Machiato gibt es hier nicht, also haben wir uns entschlossen, zu einem schöneren Ort am Fluss zu fahren und dort unseren Kaffee zu trinken. So etwas gab es aber in dieser Gegend hier auch nicht, also mußten wir unserer Pause auf dem Autorasthof Sandmoen mit angeschlossenem Campingplatz machen. Nach dem Tee/Kaffe und dem Studium der Campingplätze von Trondheim haben wir uns entschieden, direkt in der Stadt am Hafen zu campen.  Alle anderen Plätze waren z.T. mehr als 10 km von Trondheim entfernt, wir wollten aber heute Abend nochmal zu Fuß in die Stadt.

Als wir in Trondheim hineinfuhren fing es wie auf Bestellung furchtbar an zu Regnen. Denn Wohnmobilplatz direkt am Hafen konnten wir nicht finden. Also haben wir uns entschieden den Platz am Sportstadium zu suchen. Auch dieser war nicht so einfach zu finden bei diesem strömenden Regen. Nach einer Irrfahrt quer durch Trondheims Altstadt hat Gabi ihn dann doch gefunden. Froh waren wir als wir unser Plätzchen gefunden haben. Ich war, auch bedingt durch meine Erkältung ziemlich kaputt.

Nachdem es aufhörte zu Regnen, haben wir erstmal im Wagen zu Abend gegessen. Die Sonne kam wieder heraus, was uns dazu animierte, um 9 Uhr abends noch einen Spaziergang durch Trondheim zu machen.

Die Stadt hat uns beiden gut gefallen, aber irgendwie waren wir doch sehr müde nach diesem Fahrtag. Meine Erkältung steckte mir immer noch in den Knochen. Als wir gegen 11 Uhr unser Wohnmobil wieder erreichten, war es draußen immer noch taghell. Im Auto hat Gabi noch etwas gelesen und ich an diesem Reisebericht gearbeitet. Dabei haben wir MP3 Musik gehört, bei Marius Müller Westernhagen wurde Gabi dann kurzfristig wieder richtig wach.

Dienstag, 29. Juni       Trondheim

Heute steht die Besichtigung Trondheims auf dem Programm. Es ist ein wunderschöner Sommertag, wir und die Menschen genießen das Leben draußen. Die Stadt gefällt uns sehr gut.

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Abends haben wir dann noch einen Spaziergang zum Jachthafen gemacht und uns den Sonnenuntergang angeschaut. Es wurde wieder nicht Dunkel, ein wirklich merkwürdiges Gefühl.

Mittwoch, 30. Juni       Kristiansund, Averoy

Als wir morgens in Trondheim losgefahren sind war der Himmel wolkenverhangen. Kurz darauf fing es auch an zu Regnen. Haben gestern wohl mit dem Wetter unheimlich Glück gehabt.

Die Fahrt nach Kristiansund ging Richtung Westen über die E39.  Die 190 km waren nicht so anstrengend wie die Fahrt nach Trondheim.

Kurz vor Kristiansund hörte es dann auf zu Regnen. Als wir den Parkplatz am Gästehafen gefunden haben sind wir Richtung Innenstadt gegangen. Doch wir waren ziemlich enttäuscht von der Atmosphäre hier. Wahrscheinlich waren wir von Trondheim noch zu verwöhnt. In einem Cafe direkt am Hafen haben wir dann einen Latte Machiato getrunken und zum ersten Mal Zugang zum Internet gehabt. Zuerst erfuhren wir das Deutschland gegen England 4:1 gespielt hat. Dann haben wir die erste Mail an alle geschrieben. Tat mal gut wieder Kontakt zur Heimat zu haben.

Danach sind wir von Kristiansund weiter Richtung Westen gefahren. Hinter dem langen Tunnel sind wir zum ersten Campingplatz abgebogen, er lag ziemlich versteckt auf einer kleinen Insel der Averoy Gegend.

Am Eingang des Campingplatzes hat uns eine selbst ernannte Empfangsdame aus München begrüßt und uns erklärt dass wir schon mal einen Platz aussuchen können. (Der Chef war nicht da, aber er sollte gleich kommen). Der Platz wirkte etwas unordentlich, überall lag etwas herum. Dafür haben uns die Sanitäranlagen direkt gefallen, sauber und recht freundlich.

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Nach der Anmeldung hat sich Günter erst mal rasiert, dann haben wir eine Maschine Wäsche fertig gemacht und sind dann noch etwas in der Gegend herumgelaufen. Der Himmel war noch immer wolkenverhangen und ab und zu regnete es auch etwas. Heute ist ein ziemlicher Regentag. Aber irgendwie hat das Wetter zur Stimmung auf dem Platz gepasst, nicht das wir schlecht gelaunt waren, sondern ganz im Gegenteil. Der Platz gehörte einer Fischerfamilie. In einer kleinen Hütte hatte am Abend der Fischer seine Fische ausgenommen.

Wir waren erstaunt wie viele Häuser es hier in dieser auf den ersten Blick kargen Gegend gibt. Die Averoy Gegend ist ein sehr fruchtbares Land, der Anteil der nutzbaren Ackerflächen ist fast dreimal höher als im Durchschnitt in Norwegen. Auch scheint dieses Gebiet ein gutes Revier zum Angeln zu sein.

Donnerstag,  1. Juli    Atlantik Route, Fahrt nach Alesund

Heute morgen haben wir etwas länger geschlafen und haben nach dem Aufstehen die tollen Duschen genossen. Endlich mal wieder viel Platz und einen satten Wasserstrahl.

Nach dem Frühstück mit Blick aufs Meer sind wir dann gegen 11 aufgebrochen, erstes Ziel war die Atlantik Route.

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Hierbei handelt es sich um eine Kette von kleinen Inseln, die erst vor 20 Jahren alle über eine Straße verbunden wurden. Der Himmel war immer noch wolkenverhangen, es regnete aber nicht. Zweimal haben wir entlang der Route einen Stop eingelegt, die Stimmung der Scherenlandschaft hat uns sehr gut gefallen.

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Als wir die Gegend verlassen haben, klarte der Himmel zum Glück immer mehr auf.

Weiter ging es über die RV64 Richtung Molde, wo wir mit der Fähre übergesetzt haben.

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Die anschließende Strecke Richtung Alsund war phantastisch/unbeschreiblich schön. Eine liebliche saftig grüne Berglandschaft, eingetaucht in strahlendem Sonnenlicht. Fast könnte man glauben man fährt durch die Schweiz, wenn da nicht die Fjorde wären. Auf halber Strecke zwischen Orskog und Alsund haben wir in Valle Glomset die Hauptstraße E136 verlassen und sind parallel entlang einer kleineren Nebenstraße RV656 und RV60 weiter gefahren. Wir wollten an einem schönen Platz am Fjord eine Pause machen und etwas trinken und essen. Gar nicht so einfach, an das Wasser heranzukommen, doch am Ende haben wir doch einen schönen Platz gefunden. Hier haben wir erst mal einen Tee gekocht, Brote geschmiert und draußen auf einer Bank mit Tisch beides genossen. Der Platz gefiel uns so gut, das wir am liebsten hier geblieben wären.

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Aber gegen halb fünf sind wir dann doch aufgebrochen Richtung Alesund. Unterwegs haben wir die erste Hurting Fähre gesehen. Ein schönes Motiv diese große Boot vor der Bergkulisse mit den schneebedeckten Gipfeln, wie im Bilderbuch. 

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Gegen 5 sind wir in Alesund angekommen, die Suche des Campingplatzes hat sich etwas schwieriger dargestellt. Als wir ankamen, waren wir doch etwas enttäuscht, gelinde gesagt. Der Platz liegt zwar nur 2 km vom Zentrum entfernt, dafür ist er aber ziemlich heruntergekommen. Auch die Leute hier wirkten etwas ungewöhnlich. Wir haben noch einen relativ guten Platz für unser WoMo gefunden und sind dann zu Fuß in die Stadt, ca. 30 Minuten. Das eigentliche Zentrum, dort wo sich die meisten Menschen tummeln, befindet sich entlang der Uferseiten der zwei Hauptinseln. Die Häuser hier sind nach einem großen Brand 1905 alle wieder neu aufgebaut worden mit z.T. sehr schönen Jugendstilarbeiten an den Fassaden.

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Wir sind ca. 2,5 Stunden durch den Ort geschlendert, haben uns dann entschlossen, heute hier zu essen. Leider haben wir kein uns ansprechendes Restaurant gefunden, so daß wir uns entschieden haben doch wieder selber zu Kochen.

Der Tag klang ganz schön aus, bei unserem Standard Campinggericht mit einem guten Rotwein und einem schönen Abendhimmel über Alesund.

Freitag, 2. Juli         Trollstigen

Von Alesund geht es wieder zurück Richtung Osten. Unser Ziel ist heute der Trollstigen. Die Fahrt über der Schnellstraße E136 ist lange nicht so schön wie die Hinfahrt gestern über die Nebenstrecke.

Hinter Skorgeneset  geht der Weg entlang mehrerer Fjordausläufer, eine Gegend wie in der Schweiz. Unterwegs haben wir in einem Supermarkt unsere Vorräte wieder aufgefüllt. In Andalsnes haben wir eine Pause eingelegt bevor es dann über die RV63 zum Trollstigen weiter geht.

Die 11 km lange Straße entlang der knapp 1800m steilen Felswand, der Trollstigveien, zählt zu den berühmtesten Straßen der Welt. 20 Jahre baute man an der 1936 fertig gestellten Serpentinenflucht, die sich durch das Isterdal in halsbrecherischen Kurven auf den 850 m hohen Pass schraubt.

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Der Serpentinenstrecke mit ihren elf Haarnadelkurven mit 12% Steigung und den beiden Wasserfällen ist wirklich super. Das Wetter hat natürlich auch dazu beigetragen. Oben ragt eine große Aussichtsplattform über den Abgrund hinaus, es bietet viele Fotomotive. Interessant ist es, von hier den Autoverkehrs, wie er sich über die engen Straßen schlängelt, zu beobachten.

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Die Weiterfahrt vom Aussichtsplateau war nicht weniger interessant.

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In Sylte, einem kleinen Haven am Norddalsfjord angekommen, haben wir uns entschieden, morgen mit der Fähre durch den Greirangerer Fjord zu fahren. Das heißt wieder früh aufstehen um die 9 Uhr Fähre zu kriegen. Übernachtet haben wir auf dem großen Parkplatz am Hafen in der Näher der Touristeninformation. Ein guter Platz denn hier gab es WLAN. Holland hat Brasilien mit 3:1 heraus gekickt.  Die Atmosphäre heute Abend in diesem Ort ist sehr ruhig und friedlich.

Samstag, 3. Juli           Geiragnerfjord , weiter nach Lom

Heute morgen haben wir uns pünktlich am Fähranleger eingereiht, gefrühstückt und sind dann um 9:15 mitder Fähre losgefahren. Das Wetter scheint wieder sehr schön zu werden. Obwohl es noch sehr früh war, konnte man schon gut fotografieren.  Die Fahrt dauert etwas über 2 Stunden, Zeit um viele Fotos zu machen.

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Der Ort Geiranger ist ein sehr touristischer Ort, aber trotzdem nicht so schlecht. Hier haben wir seit langem mal wieder einen Latte Machiato bekommen.  

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Nach einer längeren Pause sind wir dann gegen 14:00 weitergefahren, unser Ziel ist Lom. Die Strecke (RV63) ist mindestens genau so interessant wie der Trollstiegen. Viele Serpentinen bis man dann das Hochplateau erreicht. Die Landschaft hier oben ist fantastisch, wir mußten wieder viele Bilder machen. An einem wunderschön gelegenen See umrahmt von schneebedeckten Bergen haben wir dann eine längere Picknickpause gemacht.

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Danach ging es weiter auf der RV63 und anschließend über die RV15 Richtung Lom. Die RV15 ist gut ausgebaut, sodaß wir etwas verlorengegangene Zeit herausschlagen konnten. Gegen 17:30 kamen wir in Lom an, früh genug um erst mal die Touristeninformation zu besuchen. Hier hat man uns gut über mögliche Wanderungen beraten, es gibt hier auch wieder WLAN, sofort mußte ich meinen Computer einschalten um zu sehen wie Deutschland gegen Argentinien gespielt hat (4:1).  Super, wir sind im Viertelfinale!

Im Ort haben wir uns einen schönen Campingplatz (Lom Camping) ausgesucht wo wir die nächsten 2 Tage übernachten werden. Nach dem Abendessen machten wir noch einen Spaziergang durch Lom, wir haben uns  die Restaurants angeschaut wo wir morgen mal Essen gehen können. Schön, wieder im Jutonheimen Nationalpark zu sein.

Sonntag, 4. Juli           Spiterstulen, Gletscherwanderung

Heute morgen lief der Wecker um halb sieben, wir müssen früh raus weil der Bus zur Spiterstulen Turisthytta um 8:40 fährt. Unser Plan für heute : Wanderung von Spiterstulen zur Juvasshytta, eine kurze Tour von ca. 3-4 Stunden.

Mit dem Bus geht es erst mal eine Stunde bis zur Hütte Spiterstulen, gut das wir nicht mit dem WoMo hochgefahren sind, denn die Straße zur Hütte hinauf ist wirklich sehr schmal, wehe wenn da der Bus entgegenkommt !

In der Spiterstulen Turisthyte , einem Hotel das uns gut gefallen hat (hier könnte man mal einige Nächte verbringen), hat man uns dann von dieser Tour abgeraten, weil der Weg sehr verschlammt sei. Stattdessen hat man uns die 6 stündige Gletscherwanderung empfohlen.  Gabi war sofort begeistert und wir haben die Tour gebucht.
An Ausrüstungsgegenständen hat man uns noch Handschuhe (ein Muss) und Mützen ausgeliehen. Um 10:15 ging es dann in einer kleinen Gruppe (2 norwegische Paare und zwei Führer) los, nachdem wir unsere Gletscherschuhe, Seil und Körpergurte erhalten haben.

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Der Weg war am Anfang relativ leicht, die 3 Flußüberquerungen waren allerdings etwas schwieriger. Unterwegs haben wir eine kleine Pause gemacht um uns etwas zu stärken. Aber oh Schreck, wir haben mit Schrecken festgestellt, das wir von den 4 Broten 2 in der Hütte verloren haben, (beim Umkramen von Gabis Rucksack). Also bleibt für jedem nur noch 1 Schwarzbrot mit Käse übrig, nicht gerade viel für eine 6 Stundenwanderung. In Anbetracht der noch geplanten späteren längeren Pause haben wir das Brot jeder erst mal nur halb gegessen.

Danach ging es weiter, einen steilen, 350 hohen Geröllweg hoch, sehr anstrengend. Oben angekommen waren wir wieder ziemlich erschöpft, aber zum Glück auch nicht die letzten in der Gruppe. Zuerst haben wir einige Bilder geschossen und dann haben wir uns einem schönen Felsen ausgesucht wo wir unsere halben Brote zu essen konnten.

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Es darf nicht wahr sein, diese waren jetzt auch weg. Ich muß sie wohl unten liegengelassen haben. Tja, da blieben für jeden jetzt nur noch 2 Müsliriegel für den anstrengenden Rest der Wanderung.

Nach der langen Pause haben wir dann unsere Ausrüstung angezogen. Hier oben ist es schon etwas kälter, gut das ich mein blaues Fließ und meine Regenjacke mithatte.

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Der erste Teil der Gletscherwanderung  ging angeseilt über eine Schnee und Eisfläche, schon sehr anstrengend ohne Eisschuhe. Danach über ein Geröllfeld zum Einstieg in den Gletscher. Erst hier haben wir unsere Eisschuhe angezogen.

Unser Führer Jörg hat zuerst für den steilen Einstieg ein Seil zum Festhalten gespannt. Dann ging es hinauf auf den Gletscher, steil bergan. Ich hätte nie geglaubt dass wir hier hochkommen.

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Das Klettern mit den Eisschuhen war am Anfang noch ungewohnt, doch mit der Zeit lernt man die Vorteile schnell kennen. Wir sind kreuz und quer zwischen den Eisbergen gelaufen, oder besser gesagt gestiegen. Mehrmals mußten wir tiefere Wasserläufe überspringen, der ein oder andere ist auch reingerutscht. Zum Fotografieren blieb wenig Muße.  An Stellen wo wir Pausen gemacht haben, habe ich einfach die Kamera eingeschaltet, Brennweite 35 gewählt und nur noch den Auslöseknopf gedrückt. Einige Bilder sind dann doch was geworden.

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Weiter ging es, z.T. auf den Hosenboden rutschend weiter, bis wir eine Stelle erreicht haben, wo ein nur ½ m breite Gletscherspalt Spalte war. Wir sind hineingelaufen und konnten die unterschiedlichen Strukturen des Gletschereises gut erkennen.

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Zurück ging es dann über denselben Aufstieg wie herauf. Ich konnte gar nicht glauben dass das Runtergehen einfacher war als das Raufgehen, (lag wahrscheinlich an der Gewöhnung mit den Schuhen).

Als wir aus dem Gletscher ausgestiegen sind mußten wir leider feststellen, das wir viel Zeit verloren haben. Der Bus zurück nach Lom geht um 18:30, es blieb nur noch gut zwei Stunden für den anstrengenden Abstieg zur Spiterstulen Hytta. Das ganze noch mit fast leerem Magen, zum Glück haben wir noch  genug zu Trinken.

Ziemlich kaputt sind wir dann doch noch rechtzeitig unten angekommen, konnten den Bus nehmen und ab zum Campingplatz. Nach dem Duschen dann zum Restaurant, zum Glück haben wir das schon gestern abend ausgesucht.

Montag, 5. Juli             Jostedal, Nigardsbreen Gletscher

Heute morgen haben wir mal länger ausgeschlafen und den Campingplatz erst um elf verlassen. Die Weiterfahrt geht auf der RV55 Richtung Westen. Nach einiger Fahrt kamen wir dann in das Sognefjell Gebiet. Wieder sind wir total begeistert. Trotz der dicken Regenwolken und es teilweisen Regens ist  die Gegend fantastisch.

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In Luster haben wir dann eine Bäckerei aufgesucht und eine Stunde Pause gemacht. (Lattte Machiato). Danach ging es weiter zum Jostedal Gebirge.  In Gjerde haben wir uns in der Touristeninformation nach einem einfachen Wanderweg erkundigt.

Danach ging es weiter rechts ab über die RV604 zum 34 km entfernten Breheimcenter. Dies ist ein Info Center in dem man sich umfangreich über alles zum Thema Gletscher informieren kann. Von hieraus hat man auch schon einen Blick auf die Nigardsbreen Gletscherzunge, einer der bekanntesten Gletscher Norwegens.

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Leider fing es jetzt an zu regnen, wir haben auf dem Parkplatz vor dem Gletscher unsere Bücher  gelesen dann abends einen Platz zum Übernachten gesucht. War nicht so einfach, zum Schluß haben wir den Parkplatz vor unserem morgigen zum Wanderweg gefunden.

Dienstag, 6. Juli          Wandern im Jostedal und zum Nigardsbreen Gletscher

Am morgen haben wir erst mal eine kleine Wanderung 2 Stunden im Jostedal  gemacht. Vor uns lag das riesige Gletschermassiv, fast zum Greifen nache.

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Danach sind wir mit dem Womo hochgefahren zur Nigardsbreen Gletscherzunge.  Heute ist wider herrliches Wetter. Wir sind zum Gletscher gelaufen und haben schöne Fotos gemacht.  Der Weg zum Gletscher hin ist auch schon sehr schön, im Gegensatz zu den vorherigen Wanderwegen ist  er sehr gut gesichert und mit zahlreichen Treppen versehen.  (Man merkt daß hier viele Touristen hinkommen).

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Am Gletscherfuß haben wir eine längere Zeit Pause gemacht, nachher wurde der Wind aber zu kalt sodass wir wieder zurück gehen mußten.  Am WoMo angekommen war es dann wieder sehr warm.

Die angebotenen Gletscherwanderungen hier schienen uns wesentlich einfacher als unsere Tour vorgestern. Man konnte jede Menge Gruppen sehen, die auf/über dem Gletschereis gelaufen sind. Die Gletscherzunge gilt zwar als die schönste Gletscherzunge Norwegens, aber der Massentourismus stört doch etwas die Atmosphäre.

Gegen 4 Uhr sind wir dann wieder aufgebrochen. Die 34 km auf der RV604 wirken sehr lange, unten in Gjerde angekommen, mußten wir erst mal einen Caffe Latte trinken. Unser nächstes Ziel war irgendein schöner Platz zum Übernachten am nahgelegenen Sognefjord.  
Diesen schönen Platz zu finden erwies sich aber als recht schwierig denn an den Fjorden wird jeder Quadratmeter privat genutzt.  Als wir am Fährhafen Hella angekommen sind, haben wir erst mal etwas zu abend gegessen, anschließend haben wir um 9 Uhr noch zum anderen Ufer übergesetzt. Hier haben wir uns entschlossen, auf den nächstgelegenen Campingplatz in Vangsnes  zu übernachten. Der Platz ist schön gelegen mit Blick über den Fjord auf die Berge. Leider war es mal wieder zu kalt um draußen zu sitzen. Da die Fahrt auch länger gedauert hatte als geplant waren wir auch schon ziemlich müde und sind früh Schlafen gegangen.

Mittwoch, 7. Juli          Voss, Bergen

Heute geht es weiter zum 80 km entfernten Voss. Hier wollten wir erst mal bleiben und in der Umgebung etwas unternehmen. Die Fahrt ging über die RV13, eine Passstrecke die über eine extrem karge Hochebene führt. Leider hat es dauernd geregnet und es war sehr kalt, weshalb wir keine Fotos gemacht haben.

In Voss angekommen hat der Regen etwas aufgehört. Wir sind durch den Ort gelaufen, der aber nicht allzu viel hergibt. Da der Himmel immer noch wolkenverhangen war, haben wir uns entschieden heute einen Fahrtag einzulegen und gleich nach Bergen zu fahren. Die Strecke erschien mit 97km nicht mehr allzu lang, der Wetterbericht für Bergen sah für morgen Sonnenschein voraus.

Diese Entscheidung war eine gute denn unterwegs hat es permanent geregnet. Auch als wir in Bergen angekommen sind, hörte der Regen noch immer nicht auf.

In Bergen direkt gibt es keine Campingplätze, der nächste ist 11 km entfernt. Deshalb haben wir den WoMo Stellplatz am Hafen (Damsgardsveien) angesteuert; wir wollten heute abend Fußball sehen und natürlich etwas trinken. Der Wohnmobilstellplatz am Hafen ist eine Wucht, ca.50 Wagen standen links begrenzt von Containern, rechts von einem Metallschrottplatz. Für diesen Parkplatz mit einfachen Sanitäranlagen mußten wir genau so viel bezahlen wie für einen normalen Campingplatz. Aber man hat keine andere Wahl, wenn man zu Fuß in die Stadt will.

Schnell haben wir uns umgezogen und sind dann über die nahe gelegene Brücke (RV555) in die Stadt gegenangen. Der Weg war wesentlich angenehmer wie der in Alesund. Es regnete nur noch hin und wieder. Wir sind ein bisschen in Bergen herumgelaufen, am längsten haben wir uns im Bryggen Viertel aufgehalten.

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Dann haben wir mit dem kostenlosen City Sightseeing Bus eine Rundtour gemacht, war ganz gut denn so wußten wir wie wir den morgigen Tag gestalten werden. Gegen 20 Uhr haben wir dann die Bar am Gästehafen aufgesucht um das Spiel Deutschland:Spanien zu sehen. Alle Restaurants mit Fernsehern waren schon rappelvoll, sodaß wir auf das Essen verzichtet mußten. (Später im Mac Donalds). Das Spiel Tysland gegen Spain war spannend aber schnell war klar das wir nur mit viel Glück gewinnen können. Im Lokal waren hauptsächlich Spanienfans, die natürlich in Hochstimmung kamen als Spanien 1:0 gewonnen hat.

Anschließend noch zum Mac Donalds und dann zurück zum WoMo. Unser Wagen war mittlerweile von weiteren WoMos zugestellt, wirklich ein scheußlicher Platz.

Donnerstag, 8. Juli     Bergen

Nachdem wir heute morgen gefrühstückt haben sind wir mit dem Auto in Bergen reingefahren. Gut das wir gestern die kostenlose Bustour gemacht haben, so wußten wir gleich wo wir parken können.

Am großen Parkplatz in der Nähe eines Wissenschaftszentrums (Thormohlensgate) haben wir einen Platz gefunden und konnten gleich mit dem Touristenbus in die Stadt.  Heute ist ein sonniger Tag, Bergen wirkt direkt ganz anders.

Zuerst wollte Gabi nochmal zum Bryggen, danach sind wir noch länger im Stadtteil rund um die Hafengegend gelaufen.

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Wir wollten danach wieder fahren, aber dann haben wir uns dann entschieden, nochmal einige Straßen höher zu gehen. Hier oben war die Atmosphäre ganz anders, sehr ruhig liegen die Holzhäuser in den engen Gassen.

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Handwerker waren an einigen Häusern zugange. Hier sind wir einige Zeit herumgeschlendert bevor wir dann unten einen Kaffee Latte getrunken haben. Dieses Viertel zwischen Fischmarkt und Bahnhof haben wir gestern noch nicht entdeckt, ein wirklich sehr schönes Viertel. Die Sonne scheint immer noch, es ist angenehm warm.

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Nach dem Kaffe sind wir zum Bahnhof gagangen, und dann durch die Einkaufspassage zurück zum Fischmarkt. Hier mußten wir natürlich noch Fisch essen, gar nicht so einfach bei diesem Gedränge einen Platz an den Ständen zu kriegen wo man sich in Ruhe für einen Fisch entscheiden kann. Die Verkäufer kommen aus allen Ländern, Deutsch ist also kein Problem. Nur den Verkäufer aus Düsseldorf fand Gabi etwas zu aufdringlich (ich nicht!).

Um 4 Uhr ging's dann weiter Richtung Süden, kurz hinter Bergen sind wir in einen großen Stau gekommen. Unser Ziel für heute abend ist Leirvik, eine kleine Hafenstadt auf der Sunnhordland Insel. Diese lag aber weiter weg als gedacht. Wir kamen mal wieder spät auf dem Platz an, der allerdings „fast" leer war. Wir konnten uns einen schönen Platz mit Meerblick aussuchen.

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Die Sonne reichte noch für ein kurzes Sonnenbad draußen, danach hat Gabi drinnen gekocht und ich noch etwas gelesen. Abends nach dem Essen sind wir nochmal in die Stadt gelaufen, die uns gut gefallen hat. Hier sind fast kaum Touristen.

Freitag, 9. Juli              Sunnhordland (Bomlo, Hausgesund)
weiter zum Vindafjord

Heute morgen schien die Sonne und wir konnten draußen Frühstücken. Ein schönes Plätzchen mit Blick aufs Meer.

Erst spät sind wir danach aufgebrochen, Günter wollte zum Atlantik, die Inselkette Bomlo war unser Ziel. Die Scherenlandschaft bot schöne Bilder. Auf der Insel sind wir dann statt geplant Richtung Norden Richtung Süden nach Langevag gefahren. Als wir das merkten waren wir aber schon dort angekommen. Also haben wir uns entschieden, die übernächste Fähre zu nehmen und bis Hausgesund zu fahren. Vorher haben wir uns noch am (Felsen-)strand gesetzt und die zahlreichen Quallen beobachten. Ein ruhiges sonniges Plätzchen am Ende einer neuen Straße.

In Hausgesund angekommen, waren wir ziemlich enttäuscht. Zuerst hat es ziemlich lange gedauert bis wir den Parkplatz am Stadion gefunden hatten. Als wir danach in die Stadt gingen, waren wir überrascht wie runtergekommen diese ist. An fast allen Häusern blätterte die Farbe ab, einige  Läden in der Fußgängerzone waren leer, alles sah ziemlich abgewohnt und runtergekommen aus.

In der Touristeninformation haben wir erst mal Informationsmaterial besorgt, das wir dann in einem Kaffe studiert haben. Um 5 Uhr hat uns dann die Bedienung sehr unfreundlich zu verstehen gegeben das das Café jetzt zumacht. Unser Plan stand aber schon fest, wir fahren wieder zurück zu den Fjorden. Unser Ziel : Sandeid.

Die Fahrt dorthin war etwas chaotisch, das lag auch daran weil wir kein vernünftiges Kartenmaterial hatten und unserem Navi nicht ganz getraut haben.  Als wir dann gegen 19 Uhr in Sandeid ankamen, waren alle Campingplätze belegt. Eine für diese Reise ungewöhnliche Situation. Im Ort fand dieses Wochenende ein Festival statt, ein großes Zelt war aufgebaut, viele Norweger gingen dorthin. Später haben wir im Reiseführer gelesen das Mitte Juli in Sandeid immer ein überregional bekanntes Lachsfest stattfindet.

Also mußten wir weiter entlang der RV13. Nach einer weiteren halben Stunde haben wir dann doch noch einen schönen Campingplatz abseits der Straße an einem See gelegen gefunden. Hier lebten nur Norweger. Schon ziemlich abgelegen ist diese Gegend hier.

Abends fing es dann an zu Regnen, wir haben wieder im WoMo gegessen, Wein getrunken und dann ab ins Bett. Zum ersten mal wurde die Nacht hier wieder dunkel.

Samstag, 10. Juli        entlang der RV13 nach Tau

Heute morgen hat es noch lange geregnet, erst gegen 10 hörte es auf. Die Sonne kam raus und wir konnten mal wieder draußen frühstücken.

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Erst gegen 12 waren wir fertig für die Weiterreise, unser Ziel ist heute das 110 km entfernte Tau. Zuerst ging es zum Fährhafen Ropeid. Als wir dort ankamen, fuhr gerade die Fähre ab.  Also mußten wir eine gute halbe Stunde warten, was nicht schwergefallen ist da die Sonne kräftig schien.

Von Sand ging es dann weiter Richtung Nesvik entlang der RV13. Eine schöne Fjordlandschaft (Ryfylke) lag entlang der Straße, wir haben uns Zeit gelassen und einige Stopps eingelegt. Das schöne Sonnenwetter tat natürlich sein übriges dazu.

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In Nesvik ist uns wieder die Fähre vor der Nase weggefahren, also nochmal eine ¾ Stunde warten. Als wir dann die Fährpassage nach Hjelmeland hinter uns gebracht haben, sind wir noch ca. ½ Stunde gefahren um dann an einem schönen abgelegenen Hafen eine längere Pause (mit Tee mit unseren letzten Keksen) zu machen.  Am Hafen konnten wir Deutsche Campingurlauber beobachten wie sie Ihren frisch gefangenen Fisch ausgenommen haben. Die Pause bei strahlendem Sonnenschein hat gut getan, wir konnten wieder etwas lesen und entspannen.

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Gegen 6 Uhr sind wir dann weitergefahren. Bis Tau sind es jetzt nur noch 40 km, die Strecke ist gut ausgebaut. Unterwegs wieder schöne Aussichten auf steile Fjorde, eine Straße die sich wirklich gelohnt hat. Hinter Tau haben wir dann unseren Campingplatz gefunden wo wir heute Nacht bleiben werden. In dem Küchenraum können wir das Spiel Deutschland gegen Uruguay  sehen

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Sonntag, 11. Juli         Preikestolen

Heute morgen haben wir mal wieder draußen gefrühstückt mit Blick zum Fjord. Einen schönen Platz haben wir wieder erwischt, eigentlich viel zu schön zum Aufbrechen. Aber die Wanderung zum Preikestolen ist auf gut 2 Stunden angesetzt, also sind wir dann doch nach 11 Uhr los.

Den teuren Parkplatz am Beginn der Wanderung haben wir schnell gefunden, gegen 12 Uhr sind wir losgewandert. Der Weg war am Anfang sehr leicht, aber sehr schnell kamen wir wieder auf felsiges Gelände.

Der Weg zum Preikestolen geht über 2 Hochebenen, wobei der Anstieg zur zweiten Ebene der schwierigste ist.  Oben angekommen glaubt man gleich am Ziel zu sein, aber von hier aus muß man nochmal eine ¾ Stunde gehen. Die Rundumsicht ist sehr schön, viele kleine Seen rundherum. Generell ist dieser Wanderweg sehr abwechslungsreich, verlangt aber auch ein etwas Kondition, wie unsere nassgeschwitzten Hemden zeigten.

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Oben angekommen waren wir sehr begeistert. Trotz der vielen Menschen ist der Fels ein Erlebnis. Nach einem kurzen Rundumcheck mußten erst mal viele Bilder gemacht werden.

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Kurzentschlossen, und ein bißchen genervt haben wir uns den großen Parkplatz am Hafen zum Übernachten ausgesucht. Hier standen auch schon einige andere WoMos in

Danach haben wir uns irgendwo hingesetzt und das Treiben beobachtet. Leider ist es hier oben sehr windig und allmählich kühlt man aus. Gegen halb 3 haben wir uns auf dem Rückweg gemacht und waren gegen halb 5 total verschwitzt wieder am Auto angekommen. Gut das wir unsere Dusche dabei haben, so konnten wir uns gleich duschen und uns wieder frisch machen.

Unser Ziel für heute abend ist der ca. 80 km entfernte Ort Egersund an der Küste, ein Ziel was einfach zu erreichen schien. Dort angekommen waren wir von dem Campingplatz aber ziemlich enttäuscht und entschieden uns weiter Richtung Süden zu fahren. Dort gab es aber auch kein schönes Plätzchen also wieder zurück. Kurzentschlossen, und ein bißchen genervt haben wir uns den großen Parkplatz am Hafen zum Übernachten ausgesucht. Hier standen auch schon einige andere WoMos in denen das Spiel Holland gegen Spanien (0:1) geschaut wurde.

 

Montag, 12. Juli           Küstenstraße Richtung  Stavanger

Morgens sind wir nach dem Frühstück nochmal in der Stadt herumgelaufen um dann entlang der Küstenstraße (RV44) Richtung Stavanger zu fahren. Die Gegend hier ist ganz anders als das was wir in den letzten 2 Wochen gesehen haben. Weite Felder auf flacher Ebene, Fernblick ist wieder möglich. Die Sonne schien von einem strahlend blauen Himmel. Unterwegs haben wir an einem Felsenstrand eine Pause gemacht, danach wollte Gabi zur 10 km langen Sandküste in 20 km Entfernung fahren.

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Als wir diese erreicht hatten, zog sich der Himmel leider wieder zu, die Sonne war nicht mehr zu sehen, dafür war der Wind sehr kalt. Nur eine knappe Stunde haben wir es am Strand ausgehalten, der wirklich sehr lang und menschenleer war. Kein Ort zum Schwimmen, eher würden die hohen Wellen zum Wellenreiten animieren.

Unser nächstes Ziel war die nahe gelegene Stadt Sandnes.  Dort ankamen, war der Himmel schon wieder dicht bewölkt, die lange Fußgängerzone wirkte etwas leer, was vielleicht auch an der Uhrzeit lag, um 5 machen hier die meisten Geschäfte zu.

In einem Café haben wir uns noch einen Latte Machiato gegönnt, sind dann noch etwas durch die Einkaufshäuser gestreift (es fing an zu Regnen) bevor wir zum Campingplatz in Sandnes gefahren sind. Dieser machte anfangs einen guten Eindruck, im Nachhinein war er aber einer der Schlechteren. Abends fing es wieder an zu regnen und es hörte erst gegen morgen des nächsten Tages wider auf.

Dienstag, 13. Juli        Stavanger

Da der Platz nicht so schön war, haben wir uns entschlossen nach dem Frühstück gleich nach Stavanger zu fahren. Der nächste Campingplatz in Stavanger liegt nur 25 km entfernt.

Dort waren wir vor 12 angekommen, haben schnell den Wagen abgestellt und sind dann zu Fuß in die Stadt gegangen. Leider haben wir uns etwas verlaufen so daß aus der halben Stunde eine gute ¾ Stunde wurde.

Zuerst sind wir durch das alte Wohnviertel gelaufen, schöne schnuckelige Straßen mit kleinen, weiß gestrichenen Holzhäusern.

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Dann zum Hafen und in den nördlicheren Teil der Altstadt. Gegen Nachmittag lösten sich die Wolken auf und wir genossen einen strahlend blauen Himmel.

Stavanger

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Heute genießen wir einen ruhigen Tag zum Relaxen, mal am Hafen, mal am in der Stadt gelegenen See. Die Sonne schien von einem blauen Himmel, es war sehr angenehm warm. Eine schöne ruhige Stimmung an unserem vorletzten Urlaubstag. 

Das ganze wurde noch verstärkt als wir direkt am See ein schönes Restaurant gefunden haben, wo wir draußen Essen konnten.

Stavanger

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Bei einem schönen lauen Sommerabend ging es dann wieder zu fuß zurück zum Campingplatz.

Mittwoch, 14. Juli        Savanger, zurück nach Dänemark

Heute ist leider unser letzter Tag. Wir haben ihn für einen Strandtag in der Nähe von Stavanger genutzt. Die Sonne schien wieder, allerdings war es heute wesentlich wärmer als vorgestern. Am Strand konnten wir sogar einige Leute beobachten die Schwimmen gegangen sind.

Einen halben Tag haben wir am Strand verbracht bevor es dann gegen 6 Uhr zum Fährhafen in Tananger ging. Um 21 Uhr ging unsere Fähre. Vom Deck haben wir uns noch etwas die Küstenlandschaft angeschaut, bevor wir uns dann in unserer Kajüte Schlafen gelegt haben.

Donnerstag 15. July   Zurück nach Köln

Heute morgen sind wir um 9 Uhr in Hirthals angekommen, Eine 950 km lange Strecke lag jetzt noch vor uns.  Zum Glück gab es kaum Staus, um 21 Uhr kamen wir zu Hause wieder an.

Dort mußten wir erst einmal schauen, welche Schäden der extrem heiße Sommer im Garten hinterlassen hat. Zum Glück alles halb so wild.

Tja, eine schöne Reise geht jetzt zu Ende. Auch wenn wir nicht ganz so begeistert waren wie nach unserem Kanada Urlaub, hat Norwegen uns doch gefallen. Wir werden auf jeden Fall nochmal hin, dann zu den Lofoten, aber bis dahin warten noch viele anere schöne Ziele auf uns.

Morgen müssen wir den Wagen saubermachen, was fast einen Tag in Anspruch genommen hat






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